Archiv der Kategorie: Aktuelles

Pressemitteilung: Die Stadt ist unfähig Schulentwicklung zu steuern und Gebäude in Schuss zu halten

Viele Augsburger Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer müssen die Unfähigkeit der Stadt ausbaden, Schulentwicklung zu steuern und Gebäude in Schuss zu halten
Was sich gerade in Bezug auf die Sanierung vieler Augsburger Schulen abspielt, ist ein Armutszeugnis für die Stadt als Sachaufwandsträger.
Wie in der Beschlussvorlage/18/01739 Peutinger Gymnasium des nächste Woche tagenden Stadtrats (TOP 13) nachzulesen, hat die Stadt innerhalb eines Jahres keine Räume für eine vorübergehende Nutzung durch die Gymnasiasten des Peutinger Gymnasiums finden können, die aufgrund einer Brandschutzsanierung ausziehen müssen. Konsequenz davon ist, dass das Peutinger Gymnasium in Zukunft weniger neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen soll.
Gleichzeitig verkauft die Stadt fußläufig erreichbare städtische Immobilien, die eine gute „Interimslösung“ dargestellt hätten (Fuggerstr. 12). Hier wurde ohne Not wurde ein attraktives Grundstück in der Innenstadt abgegeben.
Überhaupt: Was hat die Stadt Augsburg die letzten 30 Jahre an den Augsburger Schulen gemacht? Die viel zitierte „schwäbische Hausfrau“ spart, wenn Sie ein Haus besitzt, jährlich 2 % des Wertes ihrer Immobilie für immer wieder anstehende Sanierungen. Die Stadt offenbar nicht. Daher ist auch nie Geld für Reparaturen da.
Gleichzeitig hält die schwäbische Hausfrau ihr Häuschen in Schuss. Viele kleine Reparaturen sind auf Dauer billiger, als alles völlig verwahrlosen zu lassen und dann eine Generalsanierung machen zu müssen.
In Augsburg sind aufgrund mangelnden Bauunterhalts in mehreren Schulen die Treppenhäuser mit „Notabstützungen“ versehen, damit sie nicht einkrachen (St. Anna Grundschule, Löweneckschule). Der Brandschutz ist vielerorts so katastrophal, dass die Schulen kurz vor der Schließung stehen. Die Johann-Strauß-Grundschule beispielsweise hat gerade noch eine Genehmigung bis zu Beginn des Kalenderjahrs 2020. Dann muss Sie aufgrund der Mängel im Brandschutz geschlossen werden (TOP 12, BSV/18/01733 „Johann-Strauß-Grundschule“).
Angesichts der Tatsache, dass die Stadt kalkulierte 186 Mio € für die Sanierung des Stadttheaters ausgibt (wobei davon auszugehen ist, dass die Kosten sich hier locker verdoppeln), gleichzeitig aber offensichtlich nicht genügend Geld hat, ihre Schulen im benötigten Maße auszubauen, zu sanieren und zukunftsfähig zu gestalten, stellt sich schon die Frage: Was denken die Verantwortlichen bei dieser Politik?
Hier sieht man auch, warum das Streikrecht für Lehrer unabdingbar ist: Die Lehrer müssten sich angesichts der katastrophalen baulichen und räumlichen Situation weigern dürfen zu unterrichten und mit Streiks auf die Lage an den Schulen aufmerksam zu machen.
Neben mangelnden Brandschutz geht es hier auch um so gesundheitsgefährdende Mängel wie Schimmel in Unterrichtsräumen (in der FOS/BOS z.B. mussten schon mehrere Unterrichtsräume wegen Schimmelbefalls gesperrt werden).

In Angesicht der zu bewältigenden Sanierungen und Erweiterungen (Rückkehr des G9!) ist nicht zu sehen, wie die Stadt Augsburg mit ihrem bisherigen Vorgehen und ihrem sehr knappen Budget hier zu einem nachhaltigen Erfolg kommen möchte. Die Schülerinnen und Schüler in Augsburgs Schulen sind, genauso wie die Lehrerinnen und Lehrer, auch in den kommenden Jahren Dauerbaustellen, Raummangel und untragbaren Zuständen in ihren Lehr- und Lernorten ausgesetzt!

Vortrag „Bildung und Digitalisierung an Schulen“ am 16. Mai 2018

Vortrag  von Prof. Dr. phil. Ralf Lankau mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion
Wirtschaftsverbände, IT-Industrie und Politik fordern, Digitaltechnik und Programmiersprachen möglichst früh zu unterrichten, um Schülerinnen und Schüler „fit für die digitale Zukunft“ zu machen. Der Nutzen von Digitaltechnik in Schulen lässt sich aber gar nicht belegen. Die Frage lautet daher: Welche Interessen stecken tatsächlich hinter den Forderungen der „Digitalisierung von Bildungseinrichtungen“? Und was sind konkrete Alternativen, wenn man Schule und Unterricht vom Menschen und seinen Lernprozessen her denkt und nicht von Wirtschaftsinteressen, Geräten und Märkten?


Wo?
Anna Forum, Im Annahof 4, 86150 Augsburg, Vortragsraum im 2. OG

Wann? Mittwoch, 16.05.2018, 18:30 – 20.00 Uhr

Veranstalter: GEW Augsburg

Ralf Lankau ist Professor für Mediengestaltung und -theorie an der Hochschule Offenburg. Er unterrichtet seit 1985 Gestaltungstechniken mit analogen und digitalen Werkzeugen und produziert seit 1988 selbst digital. Seit 2002 ist er Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg. Er leitet die grafik.werkstatt an der Fakultät Medien und Informationswesen und publiziert zu Mediengestaltung, Digitaltechnik und (Medien-) Pädagogik.

Durch die langjährige analytische und kritische Auseinandersetzung mit Medien, Digitaltechnik und Netzwerken sowie den Folgen der zunehmenden Kontrollstruktur durch digitale Geräte und Dienste vertritt Lankau eine stark medienkritische Position als Gegenposition zur vorherrschenden Digitaleuphorie (siehe Projekt „futur iii“).

 

Seine neueste Veröffentlichung zumThema ist die Monographie: Kein Mensch lernt digital (2017), Über den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht, Beltz-Verlag, Weinheim

Wir kämpfen nicht für Blumen – wir kämpfen für Gleichheit

Am 18. März ist Equal Pay Day. Ein Tag, der von GewerkschafterInnen und BürgerrechtlerInnen ins Leben gerufen wurde, um auf die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Der Equal Pay Day markiert rechnerisch den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich arbeiten würden, wenn sie ab diesen Tag den gleichen Lohn wie Männer bekämen. Das heißt, in Deutschland arbeiten Frauen 77 Tage unentgeltlich im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Die durchschnittliche unbereinigte Entgeltdifferenz liegt bei 21 %. Als GEW verwahren wir uns klar dagegen und fordern: Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit!

Diese eklatante Differenz im Lohngefälle liegt hauptsächlich daran, dass sogenannte „Frauenberufe“, die häufig im Care-Bereich anzutreffen sind, zumeist deutlich schlechter bezahlten werden. Hierzu zählen auch alle Berufe im Bildungs- und Erziehungsbereich, wozu bspw. Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagoginnen und Grundschullehrerinnen zählen.

Eine mittelbare Geschlechterdiskriminierung findet auch im öffentlichen Dienst statt. Für den Schulbereich wiesen Prof. Dr. Eva Kocher, Dr. Stefanie Porsche und Dr. Johanna Wenckebach von der Europa-Universität Viadrina in einem Gutachten für die GEW nach, dass die schlechtere Eingruppierung von Grundschullehrkräften eine mittelbare Geschlechterdiskrimi­nier­­ung bedeutet. Schließlich liegt der Frauenanteil an den Grundschulen mit über 90 Prozent signifikant höher als an den Schulformen, deren Eingangsbezahlung A 13 Z ist. Der DGB fordert einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit und damit verbunden das Rückkehrrecht aus Teilzeit zur ursprünglichen Arbeitszeit sowie ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz. Für die GEW ist die gleiche Einstiegsbesoldung A 13 Z für alle Lehrer*innen – egal an welcher Schulform sie arbeiten – ein wichtiger Schritt zum Equal Pay. Was andere Bundesländer bereits diskutieren und zum Teil umgesetzt haben, bleibt in Bayern noch immer Zukunftsmusik – zu Lasten der Kolleg*innen!

Aber auch das Experiment der NGO Terres des Femmes zeigt, dass die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern mitnichten nur an den schlechter bezahlten Jobs liegt, sondern Frauen gegenüber Männern auch im direkten Vergleich benachteiligt werden. Terres des Femmes schickte drei Transgender in unterschiedliche Bewerbungsgespräche, die sie immer einmal als Mann und als Frau bestritten. Ihre Lebensläufe wurden so erdacht, dass sie sich nur marginal unterschieden. Auch die Charakterzüge und das Verhalten wurde ähnlich gespielt. Das Ergebnis: Die männliche und die weibliche Geschlechterrolle erhält für die gleiche Stelle deutlich unterschiedliche Gehaltsangebote. Die gespielten Männer erhalten beispielsweise Angebote über Boni-Zahlungen, die bei den gespielten Frauen nicht einmal Erwähnung fanden. Dieses Experiment zeigt auf, dass die Lohnungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern nicht ausschließlich an den von den Frauen selbst gewählten Berufen liegt, sondern an einer von Männern dominierten Wirtschaftswelt, in der Frauen noch heute als Menschen zweiter Klasse angesehen werden. Die ideologischen und strukturellen Ursachen der Lohnunterschiede gilt es zu beseitigen! Auch und gerade im Bildungs- und Erziehungsbereich!

8. März – Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag, 8. März 2018
100 Jahre Wahlrecht für Frauen!

Trotzdem ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch im Rest der
Welt erreicht.

Wir setzen uns ein
– für ein emanzipatorisches Weltbild
– für existenzsichernde Beschäftigungsverhältnisse im gesamten Bildungsbereich
– für die gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung sozialer Berufe
– für ein gleiches Eingangsgehalt für alle Lehrämter (A13/E13)
– für eine Iebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung
– für die Verringerung der Arbeitsbelastung in allen Arbeitsbereichen
– für wirksame Gleichstellungsgesetze

Wir wenden uns entschieden

–  gegen jede Form von Sexismus
–  gegen jeden Versuch rechtsnationaler und konservativer Bewegungen,
das Selbstbestimmungsrecht von Frauen einzuschränken

Gleichberechtigung ist nicht verhandelbar
Gemeinsam können WIR die Zukunft gestalten!
Einen schönen internationalen Frauentag wünschen euch eure GEW-Kolleg*innen!
V.i.S.d.P: Landesfrauenausschuss der GEW Bayern clo Renate Oehler

Treffen der GEW Augsburg

Wir treffen uns in der Regel jeden ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr zur offenen Vorstandssitzung in unserem Büro.

Jede*r Interessierte*r ist herzlich eingeladen.

Achtung: Im März treffen wir uns erst am zweiten Donnerstag!!!

Nächstes Treffen: Donnerstag, 8.03. 2018

 

Adresse:

Schaezlerstr. 13 1/2
86150 Augsburg

Unser Vorstand

Das  GEW-Team stellt sich vor

Am 9. Februar diesen Jahres haben wir unseren Vorstand neu gewählt.

Dr. Tobias Bevc bleibt der  Vorsitzende und Annette Schultheiß seine Stellvertreterin. Dr. Martin Proissl wird der neue Kassier.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Lea Deisenhöfer, Gerhard Gerke, Christoph Kaut und Wolfgang Walter.

Unsere Vorsitzenden erreichen Sie unter folgenden Emailadressen:

tobiasbevc [at] gew-augsburg.de

annette_gew [at] web.de

 

 

Pressemitteilung Befristungsunwesen an bayerischen Schulen

Augsburg, 28.11.2017. In der Augsburger Allgemeinen vom 27.11.2017 war ein Bericht über den Lehrer Michael Golla an der Heinrich-von-Buz-Realschule in Augsburg, dessen befristeter Vertrag nicht mehr verlängert werden soll.

Abgesehen davon, dass die GEW grundsätzlich sachgrundlos befristete Verträge ablehnt, ist die Tatsache, dass der Lehrer Golla seit 2011 immer wieder nur befristete Verträge erhält, ein Skandal – ob mit oder ohne Sachgrund. Ein offensichtlich bestens qualifizierter Arbeitnehmer muss eine langfristige Perspektive erhalten. Gerade in Zeiten des Lehrermangels ist diese Personalpolitik völlig unverständlich.

Dieser Einzelfall steht exemplarisch für viele Lehrer*innen in befristeten Arbeitsverhältnissen. Befristete Arbeitsverträge führen zu Unsicherheit und zu berechtigten Sorgen über Arbeitslosigkeit, Krankheit und die Alterssicherung. Daher lehnt die GEW diese Praxis generell ab.

Sie ist kurzsichtig und nicht nachhaltig. Wenn man wirklich keine feste Stelle für Herrn Golla an der Heinrich-von-Buz-Realschule zur Verfügung hat, dann könnte man ihm alternativ eine Stelle in der mobilen Reserve anbieten. Es ist ja nicht so, dass die meisten Schulen nicht wissen was sie mit ihren vielen überflüssigen Lehrern anfangen sollen.

Im Gegenteil: Die Realität ist doch vielmehr die, dass der Schulalltag von Unterrichtsausfällen geprägt ist. An Realschulen wurde im Schuljahr 2014/15 elf Prozent des Unterrichts vertreten, d.h. der Matheunterricht wurde vom Lateinlehrer oder umgekehrt bestritten.

Kurz: Gute Bildungsangebote und guter Unterricht gelingen nur, wenn gut qualifizierte Lehrer*innen dauerhaft beschäftigt werden. Die GEW KV Augsburg und die GEW Bayern fordern mit Nachdruck: Schluss mit dem Befristungsunwesen, Entfristung der bisherigen Arbeitsverträge, gute Qualifizierungsangebote für Seiten- und Quereinsteiger*innen und eine Offenlegung aller Bedarfs- und Planzahlen seitens der Staatsregierung.

 

GEW Sommerfest

Wie schon im Mitgliederbrief angekündigt, wird diesen Donnerstag unser Sommerfest im Erlebnisgarten,   stattfinden.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen und erinnen noch einmal daran, dass man etwas zum Essen mitnehmen muss. Da aufgrund eines Brandes im Erlebnisgarten grillen nicht mehr möglich ist, muss man eine Alternative mitbringen oder sich eine Pizza beim Pizzadienst bestellen.

 

Mitgliederbrief Sommer 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir senden Euch in diesem Jahr wieder einen Mitgliederbrief zur Sommerzeit mit einer herzlichen Einladung zum Sommerfest und ein paar Informationen über unsere Arbeit.

Wir, das sind weiterhin Euer ehrenamtlicher Kreisvorstand in Augsburg: Dr. Tobias Bevc –
Politikwissenschaftler und erster Vorsitzender, Annette Schultheiß-Roche – Soz.päd. im BFZ
Weilheim und Lehrbeauftragte an der Uni, Christoph Kaut – Soz.päd. und Betriebsrat im BFZ
Augsburg, Wolfgang Walter – ehem. Lehrer am Bayernkolleg, Gerhard Gerke – ebenfalls ehem.
Lehrer am Bayernkolleg, Miriam Hannig – wiss. Mitarbeiterin und Dr.Martin Proißl – Leiter eines
Wohnheims für minderjährige Flüchtlinge.

1. Mitgliedertreff
Euer GEW Kreisvorstand Augsburg ist auch in diesem Jahr wieder aktiv und freut sich über
rege Teilnahme an unseren monatlichen Mitgliedersitzungen. Ihr seid herzlich eingeladen an
jedem ersten (Schul-)Donnerstag im Monat ins GEW Büro (Schaetzlerstr. 13 ½) zu kommen um
gemeinsam über GEW-Themen zu diskutieren. Gerade über mehr Lehrerinnen und Lehrer, die
sich in die Arbeit des GEW Kreisverbandes einbringen möchten, würden wir uns sehr freuen. Im
derzeitigen Kreisvorstand sind keine aktiven Lehrerinnen und Lehrer mehr vertreten, und daher
ist Eure schulische Kompetenz über aktuelle Fragen sehr willkommen.

2. Sommerfest
Wir laden Euch auch dieses Jahr wieder herzlich zu unserem GEW Sommerfest ein. Wie die
letzten Jahre feiern wir wieder im Erlebnisgarten (Gabelsbergerstraße 127, 86199 Augsburg)
am 20.07.2017 um 19:00 Uhr. Für Grillfeuer ist gesorgt, Teller und Speisen bitte selbst mitbringen. Getränke können am Kiosk erworben werden. (Teller und Besteck können ggf. auch ausgeliehen werden.)

(UPDATE: kein Grillen möglich, bringt was anderes zu Essen mit!)

3. Studierendenwerbende
Nach langjähriger Tätigkeit als studentische Hilfskraft beim Bezirksverband Schwaben, gibt
Georg Tiroch sein „Amt“ ab. Wir bedanken uns bei Georg für seinen Einsatz und seine enge Zusammenarbeit mit uns. Seit April hat Maximilian Richter seine Nachfolge angetreten und wird
die Studierendenwerbung für die GEW an der Uni Augsburg weiter vorantreiben.

4. Teilnahme an der LVV
Mit vier Delegierten waren wir auf der Landesvertreter*innenversammlung der GEW Bayern
präsent und haben über den neuen Vorstand sowie über viele Anträge für die GEW-Arbeit in
Bayern abgestimmt. Weitere Informationen findet man unter www.gew-bayern.de

5. Bündnis gegen Gesinnungsschnüffelei
Wie im letzten Mitgliederbrief Anfang des Jahres bereits kurz erwähnt, sind die GEW Augsburg,
die GEW Hochschulgruppe Augsburg und die junge GEW Bayern, in der unser Vorstandsmitglied
Miriam Hannig aktiv ist, seit Ende letzten Jahres Teil des Bündnis‘ gegen Gesinnungsschüffelei.
Das Bündnis kritisiert die aktuelle Praxis des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz,
die Beschäftigten sowie Anwärter*innen auf eine Stelle im öffentlichen Dienst
kollektiv zum Ausfüllen eines sogenannten „Fragebogens zur Prüfung der Verfassungstreue“
auf Grundlage der „Extremismusliste“ zu nötigen. Das „Bündnis gegen Gesinnungsschnüffelei“
fordert die Abschaffung dieses bayerischen Sonderwegs – die Abschaffung dieses Fragebogens.

6. Filmvorführung – Dokumentarfilm über Ernst Grube
Im März haben wir gemeinsam mit der VVN eine Vorführung des Dokumentarfilms über und mit Ernst Grube im Thalia Kino organisiert. Wir bedanken uns bei allen Interessierten für Ihr zahlreiches Erscheinen. Der Film kann weiterhin im Thalia für Schulvorführungen gebucht werden.

7. 1. Mai
Die ein oder anderen unter Euch haben uns am 1. Mai wieder auf dem Rathausplatz entdeckt.
Auf unserem Stand präsentierten wir aktuelle Informationen zu den Kampagnen der GEW.
Neben vielen persönlichen Gesprächen haben wir dort – immerhin – auch zwei Neumitglieder
geworben.

8. Veranstaltungen
Es gibt bei uns wieder viele gute Ideen für Veranstaltungen in diesem und im kommenden Jahr
u.a. zu Inklusion, zum Thema Verfassungsschutz und der Kampagne A13 für alle. Wir informieren Euch auf unserer Webseite www.gew-augsburg.de über aktuelle Termine und freuen
uns über jede Unterstützung.